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Die Geschichte der ARGEGÖ

Ende der 60er Jahre kam es zu einer ersten gemeinsamen Schulungswoche dreier österreichischer Gemeindebünde, nämlich der Brüdergemeinden (Evangelisch - freikirchliche Gemeinden), Baptistengemeinden und Mennonitischen Freikirchen. Im Laufe der Jahre wurde regelmäßig eine gemeinsame Glaubenskonferenz, alljährlich eine Mitarbeiterschulungswoche und ein gemeinsamer Jugendtag veranstaltet. Parallel dazu entwickelte sich auf regionaler Basis (z.B. Landeshauptstädte oder auch Bundesländer) auch über die genannten Gemeindebünde hinaus Zusammenarbeit und Austausch freikirchlicher Gemeinden mit nahezu identen Glaubensgrundsätzen.

Diese Entwicklungen weckten starkes Interesse an einer Österreich weiten Arbeitsgemeinschaft. In der Folge einigten sich Vertreter aus verschiedenen freikirchlichen Gemeinden und regionalen Arbeitsgemeinschaften über die Gründung der „Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Gemeinden in Österreich“ - kurz ARGEGÖ. Dies geschah anlässlich der Mitarbeiterschulungswoche 1981 in Mittersill auf der Basis der gemeinsam erarbeiteten Ziele, Grundsätze und Struktur. Rasch wuchs die ARGEGÖ mit ihren 10 Arbeitskreisen auf nationaler und regionaler Ebene zu einer effektiven und geschätzten Plattform der Zusammenarbeit und des Vertrauens heran.

Eine beachtliche Anzahl an Gemeinden war in jener Zeit nicht Mitglied eines Bundes. Diese Gemeinden erstrebten bald eine noch verbindlichere Zusammenarbeit, welche die eher lose strukturierte ARGEGÖ nicht bieten konnte. Dies war einer der Hauptgründe, warum es 1992 zur Gründung des Bundes Evangelikaler Gemeinden in Österreich (BEG) kam, dem rasch ein Grossteil der nicht bündisch organisierten Gemeinden beitrat.

Da die Arbeit innerhalb der ARGEGÖ jedoch zunehmend vor allem durch Mitarbeiter des BEG getragen wurde, zeigte sich bald eine gewisse Doppelgleisigkeit. Auch sonst hat sich die freikirchliche Landschaft stark verändert. Seit 2002 begann man daher offen über neue Strukturen nachzudenken, die dem gemeinsamen Ziel in der Gegenwart besser dienen könnten. Alle Gemeinden und Arbeitskreise der ARGEGÖ waren an diesem Prozess beteiligt, der letztlich zur "ARGEGÖ-NEU“ führte. (Näheres hierzu ist dem Grundsatzpapier der ARGEGÖ unter dem Menüpunkt "Struktur" zu entnehmen.)

Schon den Gründungsvätern der ARGEGÖ lag - was die Zusammenarbeit betraf - eine besondere Einmütigkeit in Schriftverständnis, Taufverständnis und Gemeindeverständnis am Herzen. Dieses gemeinsame Verständnis hat sich die ARGEGÖ durch all die Jahre hindurch bewahrt und in der Praxis gelebt. Dadurch ist jenes Vertrauen untereinander entstanden, welches man auch als Basis für die Zusammenarbeit in Zukunft auf keinen Fall missen möchte.

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